Der TuS Neuasseln baut seine Jugendarbeit weiter aus und setzt dabei ein klares Zeichen für die Zukunft: Mit einer neuen Tischtennis-Jugendabteilung möchte der Verein gezielt Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren an den Sport heranführen und ihnen gleichzeitig eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. In einer Zeit, in der digitale Medien für viele Kinder eine immer größere Rolle spielen, soll das Angebot bewusst einen Gegenpol schaffen, mit Bewegung, Gemeinschaft und echter Begeisterung für den Sport.

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Eine zentrale Rolle bei diesem Projekt spielt Jugendvorständin Alexandra Henrich. Für sie ist die neue Abteilung weit mehr als nur ein zusätzliches Sportangebot. Vielmehr sieht sie darin eine wichtige Investition in die Zukunft des Vereins. Der TuS Neuasseln soll weiter wachsen und gleichzeitig Kindern aus dem Stadtteil die Möglichkeit bieten, sich aktiv zu betätigen, statt ihre Freizeit überwiegend mit Handy oder anderen Medien zu verbringen. Dabei steht nicht nur die sportliche Entwicklung im Vordergrund, sondern vor allem auch die Vermittlung wichtiger Werte. Im Training sollen die Kinder lernen, was Zusammenhalt bedeutet, wie wichtig Respekt im Umgang miteinander ist und wie Freundschaften entstehen können.
Auch langfristig denkt der Verein bereits weiter: Wenn sich die Gruppe entsprechend entwickelt, ist es durchaus vorstellbar, eine Mannschaft für den Spielbetrieb und Meisterschaften zu melden. Gleichzeitig ist es Alexandra Henrich besonders wichtig, dass sich die Kinder mit dem Verein identifizieren und ein echtes Zugehörigkeitsgefühl entwickeln. Der TuS Neuasseln versteht sich bewusst als familiärer Verein, in dem jedes Kind willkommen ist – unabhängig von Vorkenntnissen oder Leistungsstand. Genau darin sieht sie auch einen großen Vorteil: Hier finden Kinder eine verlässliche, sinnvolle und gleichzeitig spaßige Alternative, ihre Freizeit aktiv zu gestalten.
Ein entscheidender Baustein für den Aufbau der neuen Abteilung sind die beiden Trainer Michael Rust und Sebastian Rust, die gemeinsam das Training gestalten. Michael Rust bringt dabei viel Erfahrung mit und kehrt bewusst in die Jugendarbeit zurück. Für ihn war die Motivation schnell klar: Die Arbeit mit Kindern habe ihm schon immer große Freude bereitet, insbesondere die Entwicklung der jungen Spieler zu beobachten. Es sei etwas Besonderes zu sehen, wie Kinder mit der Zeit Fortschritte machen, sicherer werden und immer mehr Spaß am Spiel entwickeln.
Das Training selbst ist abwechslungsreich und kindgerecht aufgebaut. Zu Beginn steht ein lockeres Aufwärmen, das häufig in Form von Laufübungen und kleinen Spielen gestaltet wird. So kommen die Kinder nicht nur körperlich in Bewegung, sondern starten auch mit Freude und Energie in die Einheit. Anschließend geht es an die Tischtennisplatten, wo gezielt an Technik und individuellen Fähigkeiten gearbeitet wird. Dabei wird darauf geachtet, jedes Kind entsprechend seines Leistungsstands zu fördern. Spieler mit ähnlichem Niveau trainieren zunächst gemeinsam, doch im Verlauf werden die Gruppen bewusst gemischt. So lernen die Kinder voneinander und können sich gegenseitig motivieren. Den Abschluss bilden meist kleine Spielformen, bei denen das Gelernte direkt angewendet wird und der Spaß noch einmal im Mittelpunkt steht.
Für Michael Rust ist dabei besonders wichtig, dass die Kinder mit Freude beim Training sind. Motivation und Begeisterung sieht er als Grundlage für jede sportliche Entwicklung. Gleichzeitig hebt er hervor, dass Tischtennis eine Vielzahl an Fähigkeiten fördert: Schnelligkeit, Koordination, Ausdauer und vor allem das Reaktionsvermögen werden durch das Spiel intensiv geschult. Doch trotz aller sportlichen Aspekte bleibt für ihn der wichtigste Punkt: die Freude der Kinder. Nichts sei schöner, als zu sehen, dass die jungen Spieler mit Spaß dabei sind und gleichzeitig Fortschritte machen.
Unterstützt wird er von seinem Sohn Sebastian Rust, der erstmals als Trainer tätig ist und mit großer Begeisterung an seine neue Aufgabe herangeht. Für ihn hat das Engagement eine ganz persönliche Bedeutung, denn der Sport wurde ihm einst von seinem Vater nähergebracht. Nun möchte er diese Erfahrung weitergeben und anderen Kindern die gleiche Freude am Tischtennis vermitteln. Auch wenn er bisher noch keine Trainererfahrung sammeln konnte, sieht er gerade darin eine spannende Herausforderung und freut sich darauf, gemeinsam mit den Kindern zu wachsen.
Sebastian setzt im Training besonders stark auf den Faktor Spaß. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie wichtig spielerische Elemente sind, um Kinder langfristig zu motivieren. Spiele und lockere Übungen sind für ihn daher ein zentraler Bestandteil jeder Einheit. Gleichzeitig legt er aber auch Wert darauf, dass die Kinder Fortschritte machen und sich verbessern wollen. Diese Mischung aus Freude und Ehrgeiz soll dazu beitragen, dass die jungen Spieler mit Begeisterung dabei bleiben.
Seine Botschaft an alle Kinder, die überlegen, mit Tischtennis anzufangen, ist klar und einladend: Der Sport sei leicht zu erlernen, mache schnell Spaß und sei besonders in der Gemeinschaft ein echtes Erlebnis. Jeder sei willkommen, einfach vorbeizukommen und es auszuprobieren.
Mit der neuen Jugendabteilung schafft der TuS Neuasseln somit nicht nur ein weiteres Sportangebot, sondern einen Ort, an dem Kinder sich bewegen, entwickeln und Teil einer Gemeinschaft werden können. Die Kombination aus engagierten Trainern, klaren Werten und einer familiären Vereinsstruktur bietet beste Voraussetzungen, um junge Menschen nachhaltig für den Sport zu begeistern. Gleichzeitig leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für den Stadtteil, indem er Kindern eine sinnvolle und aktive Freizeitgestaltung ermöglicht.
Trainiert wird ab dem 24. April 2026 immer freitags von 18:30 bis 20:00 Uhr in der Turnhalle der Fichte-Schule (Haslindestraße 44, 44309 Neuasseln). Interessierte Kinder und Eltern können sich bei den Trainern Michael Rust und Sebastian Rust unter der Telefonnummer 0174 8928784 informieren.